Sportförderung am DHG
 

 

 

 

Hallo liebe User, 

herzlich Willkommen auf der Homepage der Sportförderung des Deutschhaus-Gymnasiums Würzburg. Das DHG ist offen für alle Sportarten und will sportbegeisterten Kindern helfen, ihre schulischen und sportlichen Ziele zu erreichen. Dafür werden für Freizeit- und (hoch-)leistungsorientierte Schüler besondere Angebote eingerichtet. Angestrebt wird eine kontinuierliche Entwicklung von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe. 

 

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Interview des Monats

mit Doppel- Vizeeuropameisterin Leonie Beck mehr

Interview des Monats

mit Europameisterin Jessika Schiffer (Abiturientin)  mehr

 

 


News

14.10.2018  Schwimmen: Zahlreiche Siege bei Dompfaff Pokal mehr

01.10.2018  Rudern: DHG-Wettkampfmannschaft beim Bundesfinale JtfO in Berlin mehr

16.09.2018  Basketball: Ex-DHGler Consti Ebert vor Saisonaus mehr

16.09.2018  Basketball: Ex-DHGler Maxi Kleber im großen Sommerinterview mehr

16.09.2018  Schwimmen: Leonie Beck gewinnt Europacup über 5km mehr


 







Handballergebnisse vom Wochenende

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07.07.2018

Qualifikationsergebnisse 2018





 

Ruderergebnisse vom Wochenende


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24.06.2018

DHG-Ruderer bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Köln

Vom 21.06. bis 24.06.2018 traf sich Deutschlands Ruderelite am Fühlinger See in Köln, um die Besten der jeweiligen Altersklasse zu ermitteln. 1500 Athleten starteten bei nicht ganz einfachen Ruderbedingungen über die 1500m lange Strecke. „Die Welle schiebt von unten, da muss man schon technisch gut rudern können", erklärt Junioren-Bundestrainerin Sabine Tschäge. Das nicht nur unsere DHG-Ruderer Probleme mit den Wellen hatten, sondern auch viele andere Teilnehmer, zeigten die zahlreiche „Krebse“ und die daraus resultierenden Materialschäden an den Skulls und Riemen.


Yasmina Kißner (8a) konnte in dieser Saison aufgrund ihres schweren Fahrradunfalles erst verspätet in die Rudersaison einsteigen. Über die Regatten in Heidelberg und Regensburg überzeugte sie die Trainer durch gute und kämpferische Leistungen, die sich daher für einen Start im Leichtgewichts-Einer bei den Deutschen Meisterschaften U15 für sie aussprachen. Schon vorher war klar, dass das Erreichen der Top 12 in Deutschland als jüngerer von zwei Jahrgängen nicht einfach werden wird. Da Yasmina in ihren beiden Rennen, dem Vor- und Hoffnungslauf, mit den schwierigen welligen Bedingungen nicht zurecht kam, konnte sie ihre ruderischen Fähigkeiten an diesem Wochenende leider noch nicht zeigen. Dennoch kann sie viele Erfahrungen für die nächste Saison mitnehmen.


Auch Nike Doktorczyk (8a) hatte sich über ihre guten Saisonleistungen und ihrem hohen Trainingseinsatz für die Deutschen Meisterschaften im Leichtgewichts-Einer qualifiziert. Mit viel Gefühl und dem richtigen Krafteinsatz fuhr sie im Vorlauf ein beherztes Rennen. Gleich von Beginn an ruderte sie auf den zweiten Platz, wehrte alle Angriffe ihrer Gegnerinnen ab und konnte so direkt in das Halbfinale einziehen. In diesem konnte Nike 500m lang bei den favorisierten Booten in Führung liegend mitrudern, musste dann aber ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen und die Gegnerinnen ziehen lassen. Insgesamt konnte Nike mit ihrer Leistung mehr als zufrieden sein, da sie sich als jüngerer Jahrgang in dem 20-Bootefeld mit ihrem sechsten Platz im B-Finale zu den zwölf besten Einer-Ruderinnen in Deutschland zählen darf.


Finn Stäblein (9a) hatte in seinem Einer-Rennen einen topbesetzen Vorlauf für den ersten Renntag am Donnerstag zugelost bekommen. In diesem gingen der bislang bei den drei Prüfungsregatten des Deutschen Ruderverbandes ungeschlagene Ruderer aus Osnabrück und der in der Saison auf zwei gesetzte Sportler aus Mainz an den Start. Finn, der sich über kleinere, regionale Regatten auf die Meisterschaft vorbereitet hatte, konnte trotz eines „Krebs“ am Start seinen Rückstand von zwei Bootslängen gleich auf den ersten 500m wieder gut machen, an dem Mainzer vorbeirudern und auf den Osnabrücker Ruderer aufschließen, ihn aber nicht mehr bis zur Ziellinie überholen. Da sich nur der Erstplatzierte in diesem 24-Bootefeld für das Halbfinale qualifizierte, musste Finn am Freitag den Weg über den Hoffnungslauf gehen. Diesen meisterte er problemlos. Im Halbfinale, in dem die zwölf besten Ruderer aufgeteilt auf zwei Rennen mit jeweils sechs Athleten, um den Finaleinzug kämpften, belegte Finn nach souveräner Vorstellung den ersten Platz. „Wir sehen auf Bahn fünf Finn Stäblein vom Würzburger Ruderverein Bayern, der hier das Feld dominiert und das auch noch als jüngerer Jahrgang!“, so die Regattasprecherin während des Rennens. Im Finale der besten sechs Einer-Ruderer Deutschlands lief bis kurz vor der Ziellinie für Finn alles nach Plan. Nach einem gelungenen Start setzte er sich zusammen mit dem Favoriten aus Osnabrück vom Rest des Feldes ab und lieferte sich mit ihm einen harten Bord-an-Bord-Kampf, den der ein Jahr ältere Ruderer aus Niedersachsen zwischen 750m und 1000m für sich entschied. Mit einer Bootslänge Rückstand ging Finn auf die letzten 500m und jagte seinem Konkurrenten hinterher. Finn setzte alles auf eine Karte und versuchte auf dem letzten Streckenabschnitt den Führenden einzuholen. Dies kostete dem DHG-Ruderer so viel Kraft, dass er kurz vor der Ziellinie den sicher geglaubten zweiten Platz an den heranfliegenden Berliner abgeben musste und als drittes Boot die Ziellinie überquerte. Finn zeigte sich dennoch überglücklich als er bei der Siegerehrung die Bronzemedaille in Empfang nehmen durfte.



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